Storm

Ich habe es gewagt und habe den Mut gefasst, mir einen Rucksack zu nähen!
Wer hier regelmäßig vorbei schaut, merkt schnell, dass Taschen und Rucksäcke nicht unbedingt mein Aushängeschild sind. Und das hat auch einen guten Grund. Denn in der Regel bin ich durch die vielen unterschiedlichen Schnitteile sehr verwirrt, schaffe es nicht alles im Kopf zu einem Gesamtbild zusammen zu fügen und scheitere letztlich am Projekt.

Doch hier lief alles gut, nicht perfekt, aber ich habe es geschafft! Nicht zuletzt auch Dank des ausführlichen kostenlosen Tutorials von Lee aka Mein anderes Ich zum Mein anderer Rucksack. Die ein oder andere Naht sitzt nicht da oder so wie sie soll, der Reisverschluss stellt sich im Alltag als nicht ganz so praktisch heraus und im Nachhinein betrachtet hätte ich die Schultergurte lieber seitlich angebracht. Doch es ist meiner, meine eigene Kreation und ich liebe die Kombination aus Außenstoff und Innenstoff wirklich sehr, dazu die Gurtbänder und ich werde allein vom hinschauen schon glücklich!

Und dieser Perfektionismus, ja, den sollte ich wohl beim Nähen ablegen, denn es hält einen doch mehr auf, als dass es anspornt. Ich habe noch viel zu lernen beim Nähen, verschiedene Techniken habe ich noch nicht einmal ansatzweise ausprobiert und ganz zu schweigen von bisher unvorstellbar schwierigen Projekten wie einer Jeans. Doch ich möchte mich Schritt für Schritt daran herantasten und möchte mir dabei nicht selbst im Weg stehen. Das tue ich ja so im Alltag schon oft genug!

Nun begebe ich mich aber wieder Richtung Strand. Dänemark hat mich wirklich positiv überrascht. Wir haben aber auch unglaublich viel Glück mit dem Wetter, Sonne satt und frühsommerliche Temperatur versüßen uns hier den Aufenthalt. Beeindruckende Landschaften und eine vielfältige Flora und Fauna begeistern täglich auf’s Neue. Ich bin gespannt, was Kopenhagen für und noch bereit hält, wenn wir dort am Wochenende noch Halt machen.

Eure Katze

Schnitt: Mein anderer Rucksack von Mein anderes Ich
Außenstoff: Dry Oilskin Storm von Merchant and Mills
Innenstoff: Bunter, dicker Baumwollstoff Bären von MT Stofferie

@ DufürDichamDonnerstag

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Yello

Als die überaus begabte Taschen-Näherin habe ich mich ja bisher wohl eher nicht hervor getan. Doch es mag Stimmen geben, die besagen, dass man die Hoffnung nie aufgeben soll und da noch Luft nach oben ist. So kam es, dass ich tatsächlich innerhalb von ein paar Stunden Besitzerin einer neuen Yello Bag wurde und damit wirklich sehr glücklich und zufrieden bin.

Ausschlaggebend war ein Näh-Treffen vergangene Woche und die ein oder andere führte dazu auch ihre Yello Bag aus Oilskin aus. Natürlich blieb mir kaum etwas anderes übrig, als sie zu befummeln. Die Taschen versteht sich. Und nun hatte mich der Oilskin auch endlich überzeugt. Bisher war ich skeptisch, kannte aber nur Bilder, die natürlich wenig Aussagekraft zur Beschaffenheit haben.
Dann hatte ich allerdings noch die Qual der Wahl in Sachen Farbe. Doch zunächst sollte es eine Basic-Tasche werden. Schlicht. Kombinierbar. Unaufgeregt. Wobei mich der ein oder andere Farbton ja schon auch noch reizt und ich mittlerweile an diverse weitere Taschen oder Jacken denke. Man darf ja wohl mal träumen dürfen.

Die Näherei ging erstaunlich unkompliziert zu Gange. Von der Citie Bag kannte ich es von Danie schon, dass sowohl Schnitt als auch Anleitung schlicht, klar und strukturiert sind. Einzig die Tragegurte habe ich für mich um ein paar großzügige Zentimeter gekürzt. Nach ein paar gemeinsamen Ausflügen muss ich sagen, würde ich sie tatsächlich nochmals um ein paar Zentimeter kürzen. Ich bin eben doch kein Riese, wie man glauben könnte…

Ich habe mir dazu noch die Zeit genommen und mein Logo auf Snappap angebracht. Ich will seit Wochen und Monaten endlich einen Stempel dafür anfertigen lassen, doch irgendwie ging es jetzt auch so und ich konnte die Größe individuell anpassen. Das Snappap habe ich auf Anraten des Katers auch für die Gurte verwendet. Und für die vordere Reißverschluss-Tasche fand sich noch ein Rest vegane „Leder“-Schnur und erleichtert so den Zugang.

Die Fotos fielen erst dem Vor-der-Nase-Wegfahren zweier U-Bahnen zum Opfer und dann auch noch dem Wetter. So ging mein Plan entweder vor oder nach der Arbeit im Park bei einem kleinen bisschen Sonne die Tasche abzulichten nicht auf. Doch unverhofft kommt oft und am Folgetag war das Wetter sogar noch besser als gedacht! Das ganze Ärgern und Aufregen war also umsonst.

Nun grübel ich aber noch ein wenig darüber, welches Taschen- oder Rucksack-Format sich in meinem Repertoire noch gut machen würde und hoffe ihr schaut morgen zum #flatlayFRIENDSfridiy auf Instagram vorbei!

Eure Katze

Schnitt: Yello Bag von Prülla
Stoff: Dryoilskin von Foxoilskin

@ DufürDich, aws