Yello

Als die überaus begabte Taschen-Näherin habe ich mich ja bisher wohl eher nicht hervor getan. Doch es mag Stimmen geben, die besagen, dass man die Hoffnung nie aufgeben soll und da noch Luft nach oben ist. So kam es, dass ich tatsächlich innerhalb von ein paar Stunden Besitzerin einer neuen Yello Bag wurde und damit wirklich sehr glücklich und zufrieden bin.

Ausschlaggebend war ein Näh-Treffen vergangene Woche und die ein oder andere führte dazu auch ihre Yello Bag aus Oilskin aus. Natürlich blieb mir kaum etwas anderes übrig, als sie zu befummeln. Die Taschen versteht sich. Und nun hatte mich der Oilskin auch endlich überzeugt. Bisher war ich skeptisch, kannte aber nur Bilder, die natürlich wenig Aussagekraft zur Beschaffenheit haben.
Dann hatte ich allerdings noch die Qual der Wahl in Sachen Farbe. Doch zunächst sollte es eine Basic-Tasche werden. Schlicht. Kombinierbar. Unaufgeregt. Wobei mich der ein oder andere Farbton ja schon auch noch reizt und ich mittlerweile an diverse weitere Taschen oder Jacken denke. Man darf ja wohl mal träumen dürfen.

Die Näherei ging erstaunlich unkompliziert zu Gange. Von der Citie Bag kannte ich es von Danie schon, dass sowohl Schnitt als auch Anleitung schlicht, klar und strukturiert sind. Einzig die Tragegurte habe ich für mich um ein paar großzügige Zentimeter gekürzt. Nach ein paar gemeinsamen Ausflügen muss ich sagen, würde ich sie tatsächlich nochmals um ein paar Zentimeter kürzen. Ich bin eben doch kein Riese, wie man glauben könnte…

Ich habe mir dazu noch die Zeit genommen und mein Logo auf Snappap angebracht. Ich will seit Wochen und Monaten endlich einen Stempel dafür anfertigen lassen, doch irgendwie ging es jetzt auch so und ich konnte die Größe individuell anpassen. Das Snappap habe ich auf Anraten des Katers auch für die Gurte verwendet. Und für die vordere Reißverschluss-Tasche fand sich noch ein Rest vegane „Leder“-Schnur und erleichtert so den Zugang.

Die Fotos fielen erst dem Vor-der-Nase-Wegfahren zweier U-Bahnen zum Opfer und dann auch noch dem Wetter. So ging mein Plan entweder vor oder nach der Arbeit im Park bei einem kleinen bisschen Sonne die Tasche abzulichten nicht auf. Doch unverhofft kommt oft und am Folgetag war das Wetter sogar noch besser als gedacht! Das ganze Ärgern und Aufregen war also umsonst.

Nun grübel ich aber noch ein wenig darüber, welches Taschen- oder Rucksack-Format sich in meinem Repertoire noch gut machen würde und hoffe ihr schaut morgen zum #flatlayFRIENDSfridiy auf Instagram vorbei!

Eure Katze

Schnitt: Yello Bag von Prülla
Stoff: Dryoilskin von Foxoilskin

@ DufürDich, aws

2 Kommentare zu „Yello

  1. Ich finde deinen Yello-Bag sehr gelungen und nah besonders die Farbkombinationen. In Sachen Taschen hinke ich ein bisschen hinterher – Yello-Bag wie auch Meinandererrucksack stehen immer noch auf meiner To-Do-Liste. Ich bin gespannt, was für eine Tasche du noch nähen wirst. LG Fiene

    Liken

  2. Hallo Stephie, deine Tasche gefällt mir echt gut! Gerade bei Taschen ist es wichtig, dass sie schlicht und gut kombinierbar sind. Ich bin zwar auch oft in Versuchung, einen toll gemusterten Hingucker zu nähen, aber in der Praxis trägt man die ja selten.
    Ich lese immer mal wieder bei dir rein, auch wenn ich meistens nicht zum Kommentieren komme.
    Liebe Grüße,
    Amely

    Gefällt 1 Person

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